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Urspünge

Die PrimeTimeShow war ein ambitioniertes Projekt von zwei Agenturen und mehrer Künstler aus Düsseldorf.

Sie wurde bewusst als "nicht-audio-visuelles-Massenprodukt" erschaffen, zwar mit den Elementen und Instrumentarien der bekannten TV-Shows, aber mit der Idee, die Show als authentische Live-Show zu etablieren.

Die Absicht der Macher, war es ein neues Produkt zu erschaffen, um neue Signale für die Sinne zu setzen, unter der Berücksichtigung der Zeichen der Zeit.

Konzipiert als eine Symbiose aus anspruchsvoller und populärer Unterhaltung, als eine Mischung aus Show und Theater mit herkömmlichen Unterhaltungsmodulen, aber atypischen Abläufen und Stilmitteln, fand die Show zwar lokal große Beachtung, aber mangels finanzieller Unterstützung, konnten die Produzenten Heiner Koese von der Agentur Denkotainment, Dieter Herff von der Agentur Milestone Serviceteam und der Location-Partner Stefan Prill vom Stahlwerk (Düsseldorf), diese Show nicht weiterführen.

Statements der Macher: "Ein wohltemperiertes Nebeneinander von Kunst, Bildendem und Entertainment. Es ist in Zeiten tendenziell zunehmender Nachfrage nach authentischen Inhalten ein klares Kontrastprodukt zu den meisten gängigen Produkten des Kulturbetriebes. Wir nähern uns unseren Betrachtern auf einer sehr persönlichen Ebene und versetzen uns behutsam in ihre Gefühlslagen durch die Auseinandersetzung mit elementaren Themen, die jeden beschäftigen und zunehmend gefragt sind. Die PrimeTimeShow unterscheidet sich von anderen Showformaten durch die Einbindung kreativer Wirkmechanismen. Damit strahlt das Produkt nicht abstrakt über die Köpfe hinweg, sondern wirkt nachhaltig. Unverwechselbare Charaktere und Träger sind Bestandteile dieses Projektes. Die Maxime lautet: Das, was niemals angeboten wird, kann auch niemals angenommen werden! Die PrimeTimeShow ist hart, aber gutmütig!"

Philosophie der Show, Philosophie der Agentur

Die PrimeTimeShow war hauptsächlich ein Denkotainment Produkt. Denkotainment ist als eine eine Kulturform angedacht, die der Wegbereiter, Heiner Kose, so definiert:

Denk | o| tain | ment (D.) [Kurzwort aus Denken und Entertainment]; Entstehung zu Anfang des 21. Jahrh. in Düsseldorf. D. ist eine Symbiose aus anspruchsvoller und populärer Unterhaltung die anhand vertiefender Erlebnisse zur Entritualisierung der Kulturlandschaft beiträgt. Durch dramaturgische Härte und hohe Authentizität ergibt sich eine große Nähe zum eingebundenen Publikum. Charakteristisches Merkmal ist die Verzahnung inszenierter Abläufe mit spontanen und überraschenden Einwürfen, teils humorvoller, teils tragischer Art. Die Showformate im Stile des Denkotainment, bieten jedoch gegen Ende immer positive Auflösungen an, mit diversen alternativen Strängen. Die obersten Prinzipien sind: Wärme, Intensität, Menschlichkeit und ein hoher Unterhaltungswert.

Gäste der Show

Die Gäste der Pilotproduktion waren: Hermes Phettberg, Charly Weiss, Axel Burchardt, Hermann Kurtenbach (Schauspieler und Regisseur), Ida Kiefer (Model), Stella Ahangi (Chansonsängerin), Maike Mörschen (Akrobatin), Dr. Rolf Stockhausen (Chirurg)

Thema

Schönheit war das Hauptthema der ersten Show, aber auch die Aspekte Paraphilie und kommerzialisierte Schönheit wurden beleuchtet. Die Show versuchte die ungewohnten Aspekte zu beleuchten, die im Fernsehen nicht abgehandelt werde, oder wenn überhaupt, lediglich kurz und oberflächlich.

Der Moderator

Als Moderator wählte das Produzententeam bewusst das "enfant terrible" der lokalen Musik- und Kunstszene, den deutsch-columbianer Max Roth, der damalige Frontmann der "Max-Roth-Group". Der Entertainer, Musiker, Sänger und Performance-Künstler Max Roth, der nie einen Hehl aus seiner Nähe zum Rotlichtmileu gemacht hatte, und sich bereits in den späten 90er Jahren als Pornograph outete, fand in der PrimeTimeShow eine geeignete Plattform, wie auch die Macher der Show in ihm, als kontroverse Person, ein geeignetes Sprachrohr fanden.

Beobachter sehen im Fortgang von Max Roth, nach einem Streit mit Heiner Koese, noch heute einen der Hauptgründe (neben dem Wegfall der Sponsoren), weswegen die Show nicht mehr weiter produziert worden ist.

Die Produzenten

Die Agentur Denkotainment aus Düsseldorf, vertreten durch Heiner Kose, war der Hauptmacher. Logistisch wurde Heiner Koese unterstützt durch Dieter Herff, von der Agentur "Milestone Art & Media" aus Ratingen. Als konzeptioneller Helfer hatte auch Max Roth einen großem Anteil an der Produktion, im Hintergrund. Stefan Prill vom Stahlwerk (Düsseldorf) half maßgeblich an der technischen Umsetzung und stellte die Location zur Verfügung.

Trennung im Streit

Max Roth distanzierte sich, trotz sehr guter Presseresonanz, nach der Pilotproduktion, von den Machern. Heutzutage arbeitet er wieder eng mit Dieter Herff zusammen, jedoch nicht mehr mit der Agentur Denkotainment. Heiner Koese hat weiterhin im Stahlwerk die "Kulturtage" ausgerichtet, Dieter Herff betreibt weiterhin seine Künstleragentur und Max Roth hat aus Teilen der PrimeTimeShow-Band die Formation "Cologne-Power-Generation" gegründet.

Die Musik

Die PrimeTimeShow-Band rekrutierte sich hauptsächlich aus der TACO-Band, einem Profi-Musiker-Projekt, welches aus dem Umfeld des Apollo-Theaters (Düsseldorf) stammt.

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