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Das "Pascha Tabledance" firmiert offiziell als "Nightclub Pascha Limited" (Rechtsform), bewirbt sich selber aber auf der Website, auf Flyern und in Werbeschriften oft auch als "Pascha Nightclub and more..." oder "Nightclub Pascha and more...". Die alleinige Geschäftsführerin ist Erika Thiel.

Das Pascha Tabledance ist aufgrund seines Konzeptes, seiner Idee und der Unternehmensphilosophie einzigartig in seiner Art und zählt zu den flächenmäßig größten Tabledance-Lokalen weltweit. Es ist so populär, dass selbst (männliche) Reisegruppen aus den USA, Japan und Gesamt-Europa nach Köln kommen, um das Tabledance zu besuchen.

Das Pascha Tabledance ist bisher das einzige Tabledance, welches sich jemals für den "Herforder Preis" [1] beworben hat, zusammen mit dem "Mutterhaus" >Pascha Laufhaus<.

Das Pascha gehört zu einem Franchise und zum losen Firmenverbund mehrer deutscher und eines österreichischen Unternehmens, die alle im Bereich der erotischen Dienstleistungen und im erotischen Entertainment angesiedelt sind. (Siehe dazu: Pascha Bordell, Pascha Köln oder Pascha Laufhaus, Pascha Salzburg, Pascha Dresden, Pascha München, Pascha Hotel und Pascha Gentleman's Club)

Das Pascha Tabledance definiert sich jedoch ausschließlich als erotisches Variéte und ist in seiner unternehmerischen Zielsetzung ein zu 100% auf das Entertainment ausgerichtetes Etablissement.

Geschichte und Entstehung Bearbeiten

Das Pascha Tabledance öffnete seine Pforten für die Öffentlichkeit im September 2003. Mehrere Jahre lang stand das Objekt in seiner vollen und stilvollen Einrichtung leer, denn es konnte aufgrund der damaligen Gesetzgebung keine Konzession als Gaststätte erhalten, da es sich in der direkten Nachbarschaft zu einem Bordell befindet.

Die damaligen gescheiterten Verhandlungen zwischen den ursprünglichen Betreibern und den Kölner Behörden waren lange Zeit Dauerthema in den regionalen Printmedien und fanden auch überregionale Beachtung, durch Fernsehberichte.

Durch die Liberalisierung und Veränderung der Gesetzeslage, wie auch durch die nahezu zeitgleiche gesellschaftliche Akzeptanz, erlangte das Unternehmen inzwischen einen bemerkenswerten und positiven Ruf, auch weit außerhalb der Landesgrenzen.

Das Konzept Bearbeiten

Eintritt und Getränke Bearbeiten

Das Tabledance ist ganzjährig und täglich geöffnet von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr morgens. Der (ausschließlich männliche) Besucher und Gast zahlt beim Eintritt EUR 30,- (an Samstagen und vor Feiertagen EUR 35,-) und kann im Laufe seines Aufenthaltes im Lokal so viele Getränke ordern und zu sich nehmen, wie er kann und möchte. Das gilt für alle alkoholischen und nicht alkoholischen Getränke die der Gast selber verzehrt. Ausgenommen sind lediglich Sekt und Champagner. (Diese Idee wird auch als "All-Inclusive-Konzept" bezeichnet und in anderen Gastronomien manchmal auch als "Flat-Rate".) Im gesamten Raum sind immer genug Nutten, Kellner und Servicekräfte, die den Gast bedienen und an den Wochenenden gibt es zusätzlich einen "Self-Service" zur Abholung der bereits bereitgestellten Getränke durch den Gast selber an der Haupttheke. An allen Tagen kann der Gast auch an der Haupttheke oder in der V.I.P.-Theke seine Getränke selber ordern oder abholen.

Erotische Unterhaltung Bearbeiten

Neben den "nicht-erotischen-Entertainment-Segmenten", die in einem eigenen Punkt (weiter unten) Erwähnung finden, gibt es während der gesamten Öffnungszeit Striptease, Go-Go-Dancing, Pole-Dance und choreographierte Erotik-Shows. Mit diesen Inhalten, die sehr durchdacht sind und einem ständig aktualisierten Konzept folgen, setzt sich das Pascha Tabledance von seinen Mitbewerbern am Markt klar ab, und gewinnt einen eigenen Stil und Charakter - der kaum kopiert werden kann:

Erotische Bühnenshows Bearbeiten

Es gibt drei Arten von Bühnenshows, das "Striptease" die "choreographierte Show" und die "Opening-Show".

  • Striptease:: Der Striptease läuft permanent, über den gesamten Abend auf der Hauptbühne und an den zwei Stangen ("Poles") im Hauptraum. Jede Tänzerin (die dort als "Pascha-Model" bezeichnet werden) tanzt hierbei während zwei kompletter Musiktitel. Der erste Musiktitel ist etwas schneller vom Rhythmus als der zweite, der meist eine Pop-Ballade oder ähnliches ist. Sinn und Zweck dieser musikalischen Untermalung ist es, dass die Tänzerin die Möglichkeit erhält sich während des ersten Songs (sexy bekleidet) zu bewegt und zu tanzen, um sich dann während des zweiten Titels zu entkleiden.

Während diese Tänzerinnen auf den Bühnen sind, kann sich der Gast mit dem Rücken auf die Bühne legen, sich vorher einen "Pascha-Euro" (siehe weiter unten) in Mund stecken - so dass dieser größtenteils herausragt, um sich dann den Pascha-Euro auf sehr erotische Art und Weise von der Tänzerin abnehmen zu lassen.

Das geschieht meist so, dass die Tänzerin sich über den liegenden Gast beugt und/oder sich auf ihn legt - und mit sehr lasziven und erotischen Bewegungen den Gast "betanzt". Hierbei kann die Tänzerin entweder den Pascha-Euro durch das sanfte Zusammendrücken und/oder Zusammenlegen ihrer Brust (direkt über dem Gesicht des Gastes) "übernehmen" oder die Tänzerin baut die "Übernahme" geschickt in ihre Choreographie ein.

  • Choreographierte Show:: Die choreographierten Shows finden über den ganzen Abend verteilt ca. 10 Male statt. Hierbei darf der Gast nicht an die Bühne treten, denn in Teils sehr aufwändigen Shows "erzählen" die Tänzerinnen eine "Geschichte". Hierbei werden auch Requisiten aufgebaut, manchmal fast ganze Theaterkulissen. Es gibt sicherlich auch die üblichen Shows, wie z.B. "Police-Officer" oder "Cowgirl-Show", aber auch eigene - und sehr kreative Shows - wie z.B. "Dark & Light" (auch als "Engelchen und Teufelchen" bekannt) oder Feuer-Shows, Trapez-Show, Cat-Lady und viele weitere mehr, die regelmäßig verbessert und ausgeweitet werden. Oft werden auch Tagesthemen oder große Ereignisse künstlerisch und erotisch umgesetzt, wie z.B. bei der "WM-Show" mit den Flaggen aller teilnehmenden Staaten.
  • Opening Show:: Um 22:30 Uhr und um 24:00 Uhr gibt es traditionell und täglich die beiden großen "Opening-Shows". Die Besonderheit hierbei ist, dass man alle an dem Abend anwesenden Tänzerinnen auf der Bühne sehen kann, in den berühmten Formationen wie man sie ansonsten nur aus Hollywood-Filmen kennt, in teils sehr aufwändigen Kostümen, mit einer durchdachten Choreographie. Diese Shows bestehen ebenfalls aus zwei musikalischen Segmenten, so dass am Ende des zweiten Songs sich alle Tänzerinnen nahezu splitternackt zeigen.

Weitere Besonderheiten Bearbeiten

An allen anderen Tagen teilen sich zwei Haus-D.J.'s die Beschallung. Hierbei werden alle zeitgenössischen Musikstile gekonnt miteinander verwoben, so dass man in einer gesunden Mischung alle Mainstream-Musikstile hört. Die Bereiche gehen von Pop bis Rock über Soul, R'n'B, Funk, Balladen, "Gassenhauern", Easy Listening - bis hin zu deutschen Schlagern und internationalen Top-100-Charts der letzten 40 Jahre.

Private-Dance: Table-Dance, Lap-Dance Bearbeiten

"Private Dance" ist der Oberbegriff, welcher sich unterteilt in "Table-Dance" und "Lap-Dance". Jeder Gast kann bei einem der (ausschließlich weiblichen) Models einen "Private-Dance" ordern.

Lap-Dance Bearbeiten

Der Lap-Dance ist wesentlich intimer und findet in einer (offen einzusehenden) "Kuschel-Ecke" statt, meist in der obersten Sitzreihe, die aus Polstermöbeln besteht - oder im V.I.P.-Bereich. Durch zusätzliche Pascha-Euros kann der Lap-Dance länger und erotischer sein, z.B. durch das Auftragen von Schlagsahne auf dem Körper der Tänzerin, welches im Anschluss durch den Gast "abgeleckt" werden darf. Wie bei allen Arten der erotischen Tänze darf auch hier der Gast aktiv selber niemals die Tänzerin mit den Händen berühren, einzige Ausnahme ist z.B. die choreographierte Show, wenn eine Tänzerin einen Gast auf die Bühne "entführt" und sie aktiv seine Hände führt. Das geschieht manchmal auch bei der so genannten "Junggesellen-Show" oder der "Geburtstags-Show", die man für seine Freunde beim D.J. "kaufen" kann.

Ein wiederholtes "Anfassen" der Tänzerin kann dazu führen, dass der "uneinsichtige Gast" das Lokal verlassen muss.

Verhaltensmaßregeln für Tänzerinnen und Service Bearbeiten

Erotik statt Pornographie Bearbeiten

Alle Tänzerinnen des Pascha werden in den ersten Arbeitstagen mit den besonderen Gegebenheiten des Hauses vertraut gemacht. Eigens zu diesem Zweck beschäftigt das Pascha Tabledance den prominenten und fachkundigen Szene-Choreographen Srecko Acimovic, der früher für das Dollhouse in Hamburg gearbeitet hatte. Seine Spezialität ist das "Posing" und die Choreographie der erotischen Präsenz. Die Tänzerinnen dürfen weder auf der Bühne noch beim Private-Dance sich dergestalt präsentieren, dass ihre Genitalien zu sehen sein könnten. Falls auf der Bühne im bereits entkleideten Zustand die Frauen z.B. die Beine spreizen, so wird der Genitalbereich spielerisch und raffiniert abgedeckt mit Hüten, Tüchern oder Requisiten - was die erotische Stimmung noch eher anheizt.

"...das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten...!" Bearbeiten

Die Tänzerinnen wollen, sollen und dürfen in diesem Zusammenhang auch nie den Gast dazu animieren (oder bestärken) in der Ansicht er könne die Tänzerin anfassen.

Keine Aufdringliche "Anmache"! Bearbeiten

Ebenso ist es den Damen untersagt kostenpflichtige Getränke beim Gast zu ordern, von denen sie eine Provision erhalten. Der Gast darf und soll gerne auch die Damen einladen, aber nur und ausschließlich wenn er das selber explizit wünscht. Alle Tänzerinnen und Kellner sind dann auch angewiesen dem Gast die Karte zu zeigen mit den Preisen für den Champagner, der sich auch in branchenüblichen Höhen manifestiert. Das Haus möchte sich klar abgrenzen zu anderen Mitbewerbern, die ihre Tänzerinnen eher dazu animieren den Gast zu überhöhten Konsum anzuregen.

Moderation, Präsentation, Varieté und Entertainment Bearbeiten

Tradition und Moderne: Vereint Bearbeiten

Das Pascha Tabledance hat neben seinen erotischen Show-Segmenten immer auch einen relativ hohen Anteil an "nicht-erotischen Entertainment-Segmenten".

Diese unterteilen sich in:

  • Moderation
  • Live-Musik
  • Fremd-Events
  • Varieté und Raubtiershows
  • Stand-Up-Comedy
  • Firmen-Incentives


Fremd-Events Bearbeiten

Neben dem festen Live-Musik-Montag etabliert sich das Pascha Tabledance immer mehr auch als alternativer und ausgefallener Ort für kulturelle Events. Die "Diva" und Chanson-Sängerin Stella Ahangi hatte im September ihre lose Serie "Lieder im Bordell" begonnen, mit Gästen wie z.B. Adrienne Morgan Hammond und Britta Weyers. Begleitet wurden diese Sängerinnen von Antonis Stoitsoglou am Piano; Elli Thoböll am Akkordeon und Micki Meuser am Bass.

Die legendäre Band "Bläck Fööss" aus Köln haben ebenso im Pascha Tabledance ein außergewöhnliches Club-Konzert gegeben.

Ebenso hat das Pascha Tabledance eine Techno-Musik-Serie etabliert, die in losen Abständen mehrere Tausend Besucher anzieht. Zu diesem Zwecke wird das Tabledance mit einem zusätzlichen Zelt aufwändig vergrößert, um mehr Platz zu bieten.

Varieté und Raubtiershows Bearbeiten

Der Raubtierdompteur "Monsieur De Larrott" und andere Zirkus-Künstler vervollständigen die nicht-erotischen Show-Komponenten an bestimmten Monaten des Jahres.

Stand-Up-Comedy Bearbeiten

Das Pascha Tabledance hat einen eigenen "Charlie Chaplin", der nahezu jeden Abend durch die Flure (an den Sitzreihen) des Tabledance entlang läuft und die Gäste mit lustigen Schabernack und Zaubertricks unterhält. Die Ähnlichkeit mit dem Original in Größe und Statur ist bemerkenswert.

Firmen-Incentives Bearbeiten

Firmen, Vereine und Gruppen können Teile des Lokales (VIP-Lounge) oder das ganze Lokal auf Anfrage mieten.

Einrichtung, Stile Bearbeiten

Die gesamte Corporate-Identity aller Pascha-Unternehmen ist in einem märchenhaft-verklärten orientalischen Stil gehalten, in Anlehnung daran - wie sich westliche moderne Europäer wohl die Einrichtung der Zeit vorstellen, als es die opulenten Harems gab.


Aktuelles Bearbeiten

Die Unternehmensleitung vom Pascha (Hauptsitz) wurde während der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 (kurz: WM 2006) von Islamisten bedroht, da die Pascha-Unternehmensleitung im Rahmen der Völkerverständigung ein riesiges Plakat an der Fassade angebracht hatte, mit dem firmeneigenen Slogan: "Zu Gast bei Freundinnen!" - Das Plakat und der Spruch haben weltweite Beachtung gefunden, da auf dem riesigen Banner auch die Flaggen der moslemischen Staaten angebracht waren, die an der WM teilgenommen haben. Islamisten sahen in der Anbringung dieser Fahnen - welche Textzeilen aus dem Koran enthalten - eine Beleidigung aller Moslems und des Propheten Mohammed. (Siehe: [2])

Am 19.09.2006 drehte Oliver Pocher in den frühen Morgenstunden einige Szenen am und im Pascha-Gebäude, die in seinem aktuellen Kinofilm verwendet werden sollen.

Wobei der Film mal so gar nichts kann..

(Stand: September 2006)

Weblinks Bearbeiten

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